von lif 27.09.2026 13:24 Uhr

„Luft nach oben bei Forschung und Entwicklung!“

Die jüngsten ASTAT-Daten zu Forschung und Entwicklung (UT24 berichtete) in Südtirol für das Jahr 2024 würden uns erneut aufzeigen, dass es noch einen beträchtlichen Aufholbedarf gegenüber angrenzenden Regionen gebe, erinnert der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Bernhard Zimmerhofer.

Bernhard Zimmerhofer, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit - Foto: STF

Den Zahlen aus dem Jahr 2024 zufolge wurden in Südtirol 258 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben, was einem Anteil von 0,78 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) entspricht, also weit unter dem italienischen Durchschnitt. Positiv ist, dass es gegenüber 2023 immerhin einen Anstieg von 21,1Prozent gegeben hat. Demgegenüber bewegte sich die Tiroler F&E-Quote bei 2,91 Prozent und liegt damit im gesamt-österreichischen Durchschnitt. Die F&E-Quote lag in Welschtirol 2024 bei 1,58 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und damit deutlich über dem italienischen Durchschnitt von 1,38 Prozent.

Das offizielle europäische Ziel für Forschung und Entwicklung liegt bei drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Laut Zimmerhofer sind Investitionen in Forschung und Entwicklung sind für einen modernen Wirtschaftsstandort von großer Bedeutung, was Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit sowie Produktivität anbelangt.

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