Streit um Tourismusstrategie: Verbände widersprechen Dolomiti Superski

Die Verbände kritisieren insbesondere den Ausbau touristischer Infrastruktur, der mit Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden sei. Neue Pisten, Beschneiungsanlagen und Hotels würden den Bergraum zunehmend verändern und wertvolle Ressourcen verbrauchen.
Zudem sehen sie die Kooperation des Dolomiti Superski mit dem US-amerikanischen Ikon Pass kritisch. Die gezielte Anwerbung von Gästen aus Übersee führe zu zusätzlichen CO₂-Emissionen und stehe im Widerspruch zu den Herausforderungen der Klimakrise.
Unter Verweis auf den Nachhaltigkeitsbericht der Eurac betonen die Organisationen, dass Südtirol bereits Rekordzahlen bei Ankünften und Nächtigungen verzeichne. Künftig müsse es daher weniger um weiteres Wachstum als vielmehr um eine nachhaltige Lenkung der Tourismusströme gehen. Der Erfolg einer Tourismusdestination dürfe sich nicht allein an Besucherzahlen messen lassen, sondern auch daran, ob Natur, Landschaft und Lebensqualität der Bevölkerung langfristig erhalten bleiben.






