FPÖ kritisiert Mattle wegen Spritpreis-Forderung

Mattle hatte die Bundesregierung aufgefordert, eine Preisuntersuchung nach dem Preisgesetz einzuleiten. Hintergrund sind die aus Sicht des Landeshauptmanns zu hohen Spritpreise in Tirol und das West-Ost-Gefälle bei den Treibstoffkosten. Für Abwerzger greift dieser Schritt jedoch zu kurz. Er bezeichnete die Forderung als „Ablenkungsmanöver“ und kritisierte, dass damit keine unmittelbare Entlastung für die Tiroler verbunden sei.
Die FPÖ fordert unter anderem eine geringere Abgabenbelastung auf Treibstoff. Zudem müssten aus ihrer Sicht zusätzliche Kosten bei Energie, Wohnen und Mobilität in Tirol abgebaut werden. Auch Pendler, Familien und Betriebe sollten stärker entlastet werden.
Abwerzger verweist darüber hinaus auf die hohen Lebenshaltungskosten in Tirol. Wenn Mattle schon an die Bundesregierung schreibe, solle er sich dort auch für niedrigere Mieten und höhere Löhne einsetzen, so der FPÖ-Landesparteiobmann. Die Landesregierung müsse nach Ansicht der FPÖ stärker selbst tätig werden, anstatt sich auf Prüfaufträge und Ankündigungen zu beschränken.






