USA gedenken der Opfer des 11. September 2001

Bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 kamen fast 3.000 Menschen ums Leben, als Terroristen des Netzwerks Al-Kaida vier Passagierflugzeuge entführten und zwei davon in die Türme des World Trade Centers steuerten. Ein weiteres Flugzeug traf das Pentagon – Hauptsitz des Verteidigungsministeriums – bei Washington. Eine vierte Maschine stürzte in Pennsylvania ab, nachdem die Passagiere Widerstand gegen die Entführer geleistet hatten. Welches Ziel die Entführer mit der vierten Maschine hatten, ist bis heute unklar.
Viele Menschen starben später an gesundheitlichen Folgen
Während der Zeremonie in New York werden mehrere Schweigeminuten abgehalten. Erstmals soll in diesem Jahr so auch der Opfer gedacht werden, die an den Folgen der Anschläge vom 11. September gestorben sind. Nach Angaben der US-Regierung hat die Zahl der Menschen, die durch gesundheitliche Probleme infolge der Anschläge gestorben sind, die der Opfer am Tag der Anschläge selbst bereits „weit überschritten“.
Die zentrale Gesundheitsbehörde der USA (CDC) verzeichnet bisher etwa mehr als 57.000 Fälle von Krebs infolge der Anschläge. Durch den Einsturz der 400 Meter hohen Türme und anhaltender Brände entstand ein hochgiftiger Cocktail aus pulverisiertem Beton, Glas, Gipskarton, verbrannten Kunststoffen und weiteren Schadstoffen, der die Luft auch Wochen nachher noch stark gesundheitsschädlich machte.
APA/UT24






