Neuer Waldbrand in Südfrankreich ausgebrochen

Etwa 270 Feuerwehrleute aus Lozère und benachbarten Départements waren im Einsatz, unterstützt von Löschflugzeugen. Die Feuerwehr forderte nach eigenen Angaben Verstärkung an, da sich das Feuer immer weiter ausbreitete und zunächst nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Feuer durch in Brand geratenes Auto ausgelöst
Ausgelöst wurde das Feuer nach ersten Erkenntnissen wohl von einem auf einer Straße in Brand geratenen Auto. Von den Evakuierungen waren zwei kleine Dörfer im Gemeindegebiet von La Tieule betroffen, auf die sich das Feuer zubewegte. 20 Häuser wurden geräumt, die Straße zwischen La Tieule und dem Nachbarort Le Recoux wurde gesperrt.
In dem Gebiet gebe es „sehr viel Wald“ und es sei „extrem trocken“, warnte der Einsatzleiter der Feuerwehr, Marc Toulouse. Die örtlichen Behörden baten Anrainer darum, nicht mehr den Notruf zu wählen, um den Brand zu melden, weil eine Überlastung der Einsatzleitstelle drohe.
Später erklärte ein Sprecher der Feuerwehr von Lozère, die gemeinsamen Bemühungen hätten dazu beigetragen, „das Feuer einzudämmen und zwei Häuser zu retten“, die unmittelbar bedroht gewesen seien. „Die Arbeiten konzentrieren sich nun auf den Brandherd, der nach wie vor nicht zugänglich ist“, fügte er hinzu.
Zahlreiche Waldbrände in Frankreich
In Frankreich loderten zuletzt zahlreiche große Brände. Besonders stark betroffen war das Département Gironde, wo Behördenangaben zufolge der größte Waldbrand in dem Land seit 1949 wütete.
Dürre und mehrere aufeinanderfolgende Hitzewellen haben die Vegetation in weiten Teilen Südeuropas stark ausgetrocknet. Wissenschaftern zufolge erhöhen die durch den menschengemachten Klimawandel häufigeren und intensiveren Hitzewellen das Risiko von Waldbränden.
apa






