von wk 05.11.2026 16:54 Uhr

Zahnbehandlung ohne Vollnarkose: AEB spricht wichtige Anliegen bei Messner an

Hilfsmittel, Therapien und zahnmedizinische Behandlungen standen bei einem Treffen mit dem Gesundheitslandesrat im Mittelpunkt.

Von l.: AEB-Vizepräsidentin Irmhild Beelen, AEB-Präsidentin Angelika Stampfl, Landesrat Messner, AEB-Ausschussmitglied Claudia Zerzer Moser, AEB-Geschäftsführerin Esther Degasperi. Foto: AEB

Der AEB – Aktive Eltern von Menschen mit Behinderung hat Landesrat Hubert Messner auf Schwierigkeiten bei der Gesundheitsversorgung von Menschen mit Behinderung und ihren Familien hingewiesen. Bei einem Treffen am Donnerstag wurden mehrere konkrete Anliegen besprochen.

Bedarfsgerechte Hilfsmittel gefordert

Besonders dringend sei die Situation bei der Verschreibung und Beschaffung prothetischer Hilfsmittel, vor allem von Schienen. Die konventionierten Produkte entsprächen nicht immer den Bedürfnissen von Kindern mit Behinderung und böten im Alltag häufig nicht die notwendige Unterstützung.

Der AEB spricht sich deshalb für mehr Flexibilität bei der Verschreibung und beim Bezug passender Hilfsmittel aus. Außerdem brauche es einfachere Abläufe und die Sicherung bestehender Kooperationen mit spezialisierten Therapiezentren im Ausland, etwa mit dem Therapiezentrum Aschau.

Weitere Themen angesprochen

Im Gespräch ging es auch um die Verabreichung von Medikamenten in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, die Weiterentwicklung des D.A.M.A.-Dienstes und zahnmedizinische Behandlungen unter moderner Sedierung. Damit sollen Behandlungen ermöglicht werden, ohne unmittelbar auf eine Vollnarkose zurückgreifen zu müssen.

Auch die Kontinuität und der Bedarf an Therapien durch den Dienst für Kinderrehabilitation wurden thematisiert.

Wie der AEB mitteilt, wurden die Anliegen aufmerksam aufgenommen. Bei mehreren Punkten seien Fragen geklärt und nächste Schritte angestoßen worden. Der Verein will die Themen weiterverfolgen und setzt auf konkrete Verbesserungen für Betroffene und ihre Familien.

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