Seilbahnsommer: Rund 120.000 vergünstigte Tickets verkauft

Die Aktion „Seilbahnsommer 2026“ ist mit einer positiven Bilanz zu Ende gegangen: Während der Sommersaison wurden rund 120.000 vergünstigte Tickets verkauft. Das entspricht einem leichten Zuwachs gegenüber dem Sommer 2025. Das Ressort Infrastrukturen und Mobilität sieht darin ein Zeichen für das Interesse an der Möglichkeit, Südtirols Berge zu reduzierten Tarifen zu erleben.
Berechtigte Inhaber eines Südtirolmobil-Passes erhielten bei zahlreichen teilnehmenden Seilbahnen und Aufstiegsanlagen mindestens 30 Prozent Preisnachlass. Die Aktion sollte dazu anregen, Wanderungen und Ausflüge in den Bergen zu unternehmen.
Digitaler Voucher erstmals im Einsatz
Neu war heuer der digitale Voucher. Wer den Rabatt nutzen wollte, konnte den persönlichen Voucher online mit Steuernummer und Passnummer herunterladen. An der Kasse mussten der Voucher, der Südtirolmobil-Pass und ein Ausweis vorgezeigt werden. Nach dem Erfassen des QR-Codes wurde der Preisnachlass gewährt. Ein Aufkleber auf dem Pass war damit nicht mehr nötig.
Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider verwies auf die Verbindung von Seilbahnen und öffentlichem Nahverkehr: „Südtirol ist das Land der Seilbahnen; mit ihnen kommt man nachhaltig zu vielen Ausgangspunkten für Wanderungen und kann, kombiniert mit der öffentlichen Mobilität, somit das Auto zu Hause stehen lassen.“
Die Aktion schaffe einen finanziellen Anreiz, private Aufstiegsanlagen zu nutzen und das eigene Fahrzeug stehen zu lassen, so Alfreider.
Angebot für die Bevölkerung
Auch der Verband der Seilbahnunternehmer Südtirols sieht in der Aktion eine Möglichkeit, öffentliche und private Verkehrsträger stärker miteinander zu verbinden. „Wer den öffentlichen Nahverkehr nutzt, profitiert von Preisnachlässen bei Bergbahnen. Die Aktion richtet sich somit in erster Linie an jene, die hier leben und arbeiten. Sie sind es vor allem, die unser Land auszeichnen und prägen“, sagte Verbandspräsident Helmut Sartori.
Rund 70 Aufstiegsanlagen beteiligten sich an der Aktion. Laut Verband tragen sie den Verwaltungsaufwand und die Kosten selbst. Das Angebot solle der Bevölkerung den Zugang zu den Bergen erleichtern.






