Bozens Christbaum kommt heuer aus dem Wipptal

Vom Wald auf den Waltherplatz: Bozens diesjähriger Christbaum stammt aus Niederried, einer Fraktion der Gemeinde Freienfeld. Die rund 20 Meter hohe Fichte wurde am Donnerstag, 5. November, gefällt und für den Transport vorbereitet. Um 14.40 Uhr erreichte sie den Waltherplatz.
Fünf Mitarbeiter der Stadtgärtnerei und drei Tischler der Gemeinde Bozen fixierten den Baum an seinem Standort.
Fichte stand auf landeseigener Fläche
Die etwa 45 Jahre alte Fichte wuchs auf einer landeseigenen Fläche des öffentlichen Wassergutes. „Bei der Suche nach einem geeigneten Christbaum für den Waltherplatz wurden wir in Niederried im Gemeindegebiet von Freienfeld fündig“, erklärte Andreas Agreiter, Bereichsdirektor des Forstbetriebs der Agentur Landesdomäne. Die Organisation erfolgte in Abstimmung mit Martina Spinell vom Verkehrsamt der Stadt Bozen.
Die Fällung und die Vorbereitung für den Transport übernahmen Mitarbeiter der Forstlichen Aufsichtsstellen Aicha und Moos. Dafür mussten die Äste fixiert und der Baum transportfertig gemacht werden. „Nach den Fäll- und Verladearbeiten war dafür der restliche Vormittag eingeplant“, sagte Markus Pfeifer, Stationsleiter der Forstlichen Aufsichtsstelle Aicha.
„Ein Stück heimischen Wald“
Landesrat Luis Walcher betonte die Bedeutung der Wälder als Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum. „Dass diese Fichte aus landeseigenem Bestand nun als Christbaum auf dem Waltherplatz steht, freut mich besonders: Sie bringt ein Stück heimischen Wald in das vorweihnachtliche Bozen.“
Die Forstliche Aufsichtsstelle Aicha betreut eine Fläche von mehr als 37.000 Hektar im oberen Eisacktal und Wipptal, im Pustertal sowie in den Nebentälern.






