Passer bei Meran soll für Fische wieder durchgängig werden

An der Passer bei Meran beginnen in Kürze Arbeiten zur Verbesserung der Fischdurchgängigkeit. Wie Jan Kobald vom Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung West in der Agentur für Bevölkerungsschutz mitteilt, wird ein rund 200 Meter langer Gewässerabschnitt nahe der Fischzucht und unmittelbar neben dem Radweg ökologisch aufgewertet.
Im Mittelpunkt stehen zwei bestehende Sohlrampen, die für Fische derzeit nicht passierbar sind. Sie und das angrenzende Flussbett werden so umgestaltet, dass Fische und andere Wasserlebewesen die Hindernisse künftig überwinden können.
Fische werden vorher umgesetzt
Bevor die Bauarbeiten beginnen, wird der betroffene Abschnitt in dieser Woche abgefischt. Die Fische werden fachgerecht entnommen und in geeignete Bereiche anderer Gewässer umgesetzt.
Anschließend gestalten die Bauarbeiter das Längsprofil der Passer neu. Unter der fachlichen Begleitung des Gewässerökologen Peter Hecher baut die Mannschaft um Vorarbeiter Thomas Pichler Lenkbuhnen aus Wasserbausteinen ein. Außerdem wird geeignetes Schottermaterial aus umliegenden Rückhaltebecken in das Flussbett eingebracht.
Die Arbeiten sollen rund zwei Monate dauern. Ziel ist es, die ökologische Durchgängigkeit der Passer dauerhaft zu verbessern und den Lebensraum für die Gewässerfauna aufzuwerten. Finanziert wird die Maßnahme mit 200.000 Euro aus dem Fischereifonds.






