von ih 24.08.2026 09:04 Uhr

Trump-Ehrenrunde bei Autorennen in Washington

Mit einer Ehrenrunde in seiner gepanzerten Limousine und dem Schwenken der grünen Flagge hat US-Präsident Donald Trump ein von ihm selbst ins Leben gerufenes Autorennen quer durch Washington eröffnet. Der „Freedom 250 Grand Prix“ am Sonntag bildete den Abschluss der wochenlangen Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten.

APA/AFP/POOL

Vor Beginn des Rennens drehte Trump in seinem unter dem Spitznamen „The Beast“ bekannten Präsidentenlimousine eine Ehrenrunde auf der Rennstrecke, die an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei durch das Zentrum der US-Hauptstadt führte.

Anschließend verfolgte er gemeinsam mit seiner Frau Melania von einer Ehrenloge aus das Spektakel. „Am Ende ist es größer geworden, als wir es je für möglich gehalten hätten“, sagte der US-Präsident dem US-Sender Fox, der das Rennen übertrug. „Die Strecke ist wunderbar.“

„Viel Glück, macht es gut, habt Spaß"

Vor dem Start des Rennens begrüßte Trump einige Fahrer. „Viel Glück, macht es gut, habt Spaß“, sagte er den Sportlern. Es folgten Überflüge von US-Kampfflugzeugen, darunter ein Tarnkappenbomber. Der Flugverkehr am nahegelegenen Reagan-Flughafen wurde wegen des Rennens unterbrochen.

Die Veranstaltung wurde von den Organisatoren der IndyCar-Meisterschaft ausgerichtet, einer US-Motorsportserie, deren Fahrzeuge denen der europäischen Formel 1 ähneln. „Das ist unwirklich für uns alle“, sagte der US-Fahrer Kyle Kirkwood vor dem Start. „In dreißig Jahren werden wir zurückblicken und merken, dass das eines der coolsten Rennen war, die wir je gefahren sind.“

Der Spanier Alex Palou sprach von einer „spektakulären“ Kulisse für das Autorennen. „Die Gebäude um uns herum zu sehen, das Kapitol, wenn man aus Kurve sieben herauskommt – das ist einfach unglaublich.“

Geschwindigkeiten von bis zu 298 Stundenkilometern

Die Rennwagen waren mit Geschwindigkeiten von bis zu 298 Stundenkilometern unterwegs. Insgesamt 25 Fahrer sollten auf der Rennstrecke 147 Runden absolvieren. Die Organisatoren erwarteten im Vorfeld bis zu 100.000 Besucher.

Mit seiner zentralen Rolle bei der Abschlussveranstaltung rückte Trump erneut seine eigene Person in den Mittelpunkt der Feierlichkeiten zum 250 Jahrestag der Unabhängigkeit der USA. Diese hatten sich über den Sommer hinweggezogen und ganz im Zeichen der Einflussnahme des US-Präsidenten gestanden. Ihren offiziellen Anfang nahmen sie am 14. Juni mit einem Käfigkampf-Spektakel vor dem Weißen Haus, das mit Trumps 80. Geburtstag zusammenfiel.

apa

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