Unterstützung für „DorfBeck“ und Entlastung bei Stromkosten gefordert

Auslöser ist ein offener Brief des Laaser Bäckermeisters Markus Hofer an Landeshauptmann Arno Kompatscher, der in den vergangenen Tagen für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Dietmar Zwerger, Generalsekretär der Freiheitlichen und selbst Inhaber eines Familienbetriebs, sieht darin ein Problem, das zahlreiche Unternehmen betrifft.
„Was Markus Hofer in seinem Brief schildert, ist kein Einzelfall, sondern die Realität hunderter Betriebe in unserem Land“, erklärt Zwerger. Mehr als 90 Prozent der Südtiroler Handwerksbetriebe seien Klein- oder Kleinstbetriebe. Gerade sie würden unter stark schwankenden Energiepreisen und hohen Stromkosten besonders leiden.
Kritik übt Zwerger dabei vor allem an der landeseigenen Alperia. Während kleine Betriebe mit hohen Rechnungen kämpften, würden hohe Managergehälter bezahlt und zugleich Millionen in Beteiligungen und Investitionen außerhalb Südtirols fließen. Das sei aus Sicht der Freiheitlichen nicht nachvollziehbar.
Zwerger verweist darauf, dass die Wasserkraft, aus der ein großer Teil des Stroms gewonnen wird, auf Südtiroler Ressourcen zurückgeht. Die daraus entstehenden Vorteile müssten deshalb stärker den heimischen Betrieben zugutekommen.
Die Freiheitlichen fordern Alperia und die Landesregierung daher auf, Klein- und Kleinstbetrieben faire und leistbare Stromtarife anzubieten. Der Wohlstand des Landes sei schließlich nicht nur den großen Unternehmen zu verdanken, sondern auch den zahlreichen Familienbetrieben. „Wenn die Kleinen sterben, stirbt mit ihnen auch unser aller Wohlstand“, so Zwerger.






