von ih 21.08.2026 16:35 Uhr

Ausländer bleiben trotz Abschiebung in Bozen

Bei umfangreichen Kontrollen haben die Beamten der Ordnungskräfte in Bozen in diesen Tagen mehrfach eingreifen müssen. Dabei wurden gleich mehrere Ausländer angetroffen, die vom Quästor offiziell längst abgeschoben wurden – aber die Aufforderung der Behörden einfach ignorierten.

Bozen - Waltherplatz - Dom - Foto: UT24

Am Mittwoch kontrollierten mehrere Einheiten der staatlichen Ordnungskräfte das Bozner Stadtgebiet. Auch Soldaten, die dort seit einigen Tagen im Einsatz sind, unterstützten die Einsätze. Rund um den Pfarrplatz hinter dem Dom wurden fünf Personen zum Verlassen des Gebiets aufgefordert. Drei Ausländer müssen sich zudem wegen Verstößen gegen bereits ausgesprochene Abschiebungen verantworten.

Ein Italiener wurde mit einem Joint angetroffen und angezeigt. Im Bereich der Loretobrücke kontrollierten die Beamten außerdem einen Asylbewerber, der ebenfalls gegen eine bereits angeordnete Abschiebung verstoßen haben soll.

In einem bekannten Schuhgeschäft wurde außerdem ein Ausländer wegen versuchten Diebstahls angezeigt. In einem weiteren Fall ertappte das Sicherheitspersonal einen tunesischen Asylanten dabei, wie er Waren zwischen Schuhen und Kleidungsstücken verstecken wollte. Die Ware wurde zurückgegeben, gegen den Mann wurde Anzeige erstattet.

Am selben Nachmittag identifizierten die Beamten schließlich einen Marokkaner, der in der Nacht zuvor an einer Schlägerei auf dem Obstplatz beteiligt gewesen sein soll. Nach den Ermittlungen der Ausländerbehörde stellte sich heraus, dass der Mann zahlreiche Vorstrafen und polizeiliche Einträge hat und sich illegal im Staatsgebiet aufhielt. Quästor Giuseppe Ferrari ordnete daher seine Abschiebung an.

Der Marokkaner wurde in das Rückführungszentrum in Potenza gebracht. Von dort soll er später nach Marokko abgeschoben werden. Falls er nicht eher wieder nach Bozen zurückkehrt, wie viele seiner Landsmänner.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite