Jugendcamp macht Zivilschutz erlebbar

Unter dem Motto „Auch ich bin Zivilschutz“ erhalten die Jugendlichen Einblicke in die Arbeit verschiedener Einsatz- und Zivilschutzorganisationen. Das Camp wird in Südtirol von der Sektion Zivilschutz im Weißen Kreuz im Auftrag der Agentur für Bevölkerungsschutz organisiert und ist Teil einer italienweiten Initiative mit mehr als 350 Camps für rund 9000 Kinder und Jugendliche.
Ein Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf dem Thema Waldbrand. Die Berufsfeuerwehr erklärte, wie Waldbrände verhindert werden können, welche Schutzfunktion der Wald hat und wie man sich im Ernstfall richtig verhält. Anschließend durften die Jugendlichen selbst Löschschläuche und Löschrucksäcke ausprobieren.
Auf dem Programm standen außerdem ein Besuch beim Rettungshubschrauber Pelikan in Laas sowie Einblicke in die Arbeit von Ortspolizei, Staatspolizei, Finanzpolizei und Carabinieri. Zum Abschluss ging es mit dem Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung West ins Gelände. Bei einer Exkursion zu mehreren Bächen wurden Renaturierungsmaßnahmen und Schutzbauten erklärt.
Auch der Gefahrenzonen- und der Zivilschutzplan wurden vorgestellt. Bürgermeister Zeno Christanell berichtete zudem über vergangene Naturereignisse in Naturns, darunter Murenabgänge im Weintalgraben, im Kirchbach und im Lahnbach.
Die Jugendlichen nehmen damit nicht nur Wissen über den Bevölkerungsschutz mit nach Hause, sondern auch eine zentrale Botschaft: Jeder Einzelne kann im Ernstfall Verantwortung übernehmen und zur Sicherheit der Gemeinschaft beitragen.






