Pamer warnt: Pflege am Land wird zum Problem

Ein zentrales Thema war die zunehmende Belastung pflegender Angehöriger. Angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels im Pflegebereich sprachen sich beide Seiten für den Ausbau wohnortnaher Betreuungsangebote wie Hauspflege, Tagespflege und Kurzzeitpflege aus. Auch eine bessere finanzielle und rentenrechtliche Absicherung pflegender Angehöriger wurde gefordert.
Diskutiert wurden zudem die soziale Absicherung von Bäuerinnen und Senioren sowie die Anhebung der Einkommensgrenzen bei Sozialleistungen. Kritisch bewertet wurde die derzeitige Berechnung der wirtschaftlichen Situation anhand von Vermögenswerten, da diese die tatsächliche finanzielle Leistungsfähigkeit vieler landwirtschaftlicher Familien oft nicht widerspiegle.
Positiv hervorgehoben wurden ehrenamtliche Initiativen und Sozialgenossenschaften wie das Projekt „Essen in der Nachbarschaft“, das die Versorgung älterer Menschen im ländlichen Raum unterstützt. Einig waren sich Landesbäuerinnenrat und Landesrätin Pamer, dass nur durch eine enge Zusammenarbeit von Sozial- und Gesundheitswesen langfristig eine gute Versorgung und soziale Sicherheit im ländlichen Raum gewährleistet werden können.






