Neue Radverbindung zwischen Algund und Meran ist fertig

Die neue Strecke ist Teil des Südtiroler Fahrradmobilitätsplans und schafft erstmals eine durchgängige Radverbindung zwischen den beiden Gemeinden. Ziel ist es, das Fahrrad als Alternative zum Auto im Alltag attraktiver zu machen.
„Alltagsradmobilität funktioniert dann, wenn die Verbindungen durchgängig, gut erkennbar und auf die konkreten Bedürfnisse der Menschen ausgerichtet sind“, betont Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Mit dem Lückenschluss werde eine wichtige Verbindung geschaffen, von der Pendler, Einheimische und Touristen gleichermaßen profitieren würden. Zugleich sei das Projekt ein Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Land, Gemeinde und Europäischer Union.
Umgesetzt wurde das Vorhaben von der Gemeinde Algund. Die Baukosten von rund 700.000 Euro wurden über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für europäische Integration finanziert.
Die neue Infrastruktur wurde als Radfahrstreifen mit geteilter Fahrspur ausgeführt. Dabei ist auf der Fahrbahn ein klar gekennzeichneter Bereich für den Radverkehr vorgesehen, der in bestimmten Situationen auch von anderen Fahrzeugen genutzt werden kann.
Bürgermeisterin Alexandra Ganner sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt für die lokale Mobilität. Die neue Verbindung erleichtere und erhöhe die Sicherheit auf dem Weg nach Meran und zeige, dass sich auch auf bestehenden Straßen praktikable Lösungen für den Radverkehr umsetzen lassen.






