Land sucht neues Gebäude für Justizämter

Am frühen Morgen des 16. Juli war der Mitteltrakt des Gerichtsgebäudes eingestürzt. In den ersten Tagen konzentrierten sich die Arbeiten darauf, den betroffenen Bereich abzusichern und das Risiko weiterer Einstürze zu verringern.
Arbeitsgeräte sollen geborgen werden
„Am Freitag und Samstag haben wir uns darauf konzentriert, den betroffenen Bereich zu sichern. Es ging darum, das Risiko weiterer Einstürze einzudämmen“, erklärt Hochbau- und Vermögenslandesrat Christian Bianchi.
Als nächster Schritt sollen Computer und weitere notwendige Arbeitsgeräte aus dem beschädigten Gebäude geborgen werden. Dadurch sollen die betroffenen Justizämter ihre Tätigkeit an Ersatzstandorten wieder aufnehmen können.
„Unser Einsatz verfolgt zwei Ziele: Zum einen die technischen Arbeiten auf der Baustelle abzuwickeln und zum anderen sicherzustellen, dass die Verwaltungstätigkeit weitergeführt werden kann“, betont Bianchi.
Land sucht Ersatzgebäude
Bereits wenige Stunden nach dem Einsturz hatte das Land eine Bekanntmachung veröffentlicht, um geeignete Räumlichkeiten für die Justizämter zu finden. Angebote für ein Gebäude, das vom Land angemietet und für die Justiz genutzt werden kann, können noch bis Dienstag, 21. Juli, eingereicht werden.
Am 22. Juli soll ein Treffen mit der Gerichtspräsidentin und der Führungsspitze des Gerichts stattfinden. Gemeinsam soll entschieden werden, welche Räumlichkeiten genutzt werden können.
Anschließend sollen die Ersatzstandorte mit Möbeln, technischen Anschlüssen und der notwendigen Ausstattung versehen werden.
Weitere Sicherungsmaßnahmen geplant
Parallel zu den Arbeiten im Inneren des Gebäudes soll auch die Fassade sowie die Säulenfront des Gerichtsgebäudes mit Stützkonstruktionen gesichert werden. Damit soll verhindert werden, dass weitere Teile des Gebäudes beschädigt werden.
Das Land betont, dass die Fortführung der Tätigkeit der Justizämter ohne längere Unterbrechung sichergestellt werden soll.






