Südtirol prüft bessere Abendverbindungen nach Innsbruck

Derzeit gibt es laut Angaben des Landes Südtirol nur wenige verlässliche Daten darüber, wie viele Menschen sich zusätzliche Zugverbindungen am späten Abend oder in der Nacht wünschen. Bisher wurde der Bedarf nicht genau untersucht. Nach den bisherigen Erfahrungen sind die letzten Zugverbindungen des Tages meist nur schwach ausgelastet.
Aus diesem Grund lag der Schwerpunkt in den vergangenen Jahren auf dem Ausbau der Regionalzüge während des Tages. Außerdem müssen die Züge in den Nachtstunden gewartet werden, damit sie tagsüber zuverlässig im Einsatz sind.
Dennoch plant Südtirol mittelfristig eine Ausweitung des Abendangebots. Im Zuge der neuen Ausschreibung der Bahnverbindungen und mit dem Einsatz neuer Züge sollen künftig mehr Fahrten zwischen Innsbruck und Südtirol angeboten werden.
Anschlüsse an Innsbruck verbessert
Zusätzlich wird derzeit geprüft, ob ein Busangebot eine sinnvolle Ergänzung sein könnte. Denkbar wäre ein Bus zwischen Brenner und Bozen, der auf den letzten Zug der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) aus Innsbruck abgestimmt ist. Mit einem solchen Test möchte das Land herausfinden, ob genügend Fahrgäste dieses Angebot nutzen würden.
Bereits verbessert wurden die Anschlüsse in Richtung Innsbruck. Auf Initiative des Landes Südtirol wurde mit den Österreichischen Bundesbahnen vereinbart, dass die S-Bahn nach Innsbruck bei Verspätungen des Regionalexpresses aus Bologna bis zu 15 Minuten wartet. Dadurch sollen Reisende ihre Verbindung auch bei kleineren Verspätungen noch erreichen können.
Nach Ansicht des Landes soll das Gesamttiroler Mobilitätsangebot in den kommenden Jahren Schritt für Schritt weiter verbessert werden.






