von ih 02.07.2026 10:23 Uhr

FPÖ fordert freien Zugang zum Achensee

Der FPÖ-Landtagsabgeordnete Daniel Marschik spricht sich für den langfristigen Erhalt des öffentlichen Zugangs zum Achensee aus. Anlass sind aktuelle Diskussionen über Einschränkungen im Bereich Buchau und rund um das Atoll sowie Pläne für eine Straßenverlegung.

Der Achensee in Tirol - Archivbild von pixabay

Marschik begrüßt die Haltung der Gemeinde Eben am Achensee, die sich gegen eine schleichende Privatisierung von Seezugängen stellt. Der Achensee sei das „Meer der Tiroler“ und müsse für die Bevölkerung frei zugänglich bleiben. Zäune, Zugangsbeschränkungen oder versteckte Eintrittsgebühren dürften aus seiner Sicht keinen Platz haben. Gleichzeitig verwies er darauf, dass sich keine Entwicklung hin zu privaten Strandabschnitten wie in anderen Bundesländern ergeben dürfe.

Im Zusammenhang mit der geplanten Straßenverlegung fordert der FPÖ-Politiker zudem eine sorgfältige Gestaltung des Uferbereichs. Neue Verkehrsflächen dürften nicht zulasten von Grünflächen entstehen. Der zunehmende Bebauungsdruck dürfe nicht dazu führen, dass frei zugängliche Uferbereiche verschwinden oder kommerzialisiert werden. Der Achensee sei ein Naturjuwel, dessen öffentlicher Charakter erhalten bleiben müsse.

Ein weiteres Anliegen Marschiks betrifft die Erreichbarkeit des Sees für Einsatzkräfte. Eine schnelle und ungehinderte Verbindung nach Pertisau müsse jederzeit gewährleistet sein, damit Rettung, Feuerwehr und Polizei im Ernstfall ohne Verzögerungen zum Einsatzort gelangen können. Dies habe aus seiner Sicht oberste Priorität.

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