von mmh 17.06.2026 10:29 Uhr

Land Tirol fördert Bildung im globalen Süden

Das Land Tirol richtet im Rahmen der Internationalen Entwicklungszusammenarbeit 2026 einen klaren Schwerpunkt auf hochwertige Bildung. Im Mittelpunkt eines neuen Fördercalls stehen Projekte, die Kindern, Jugendlichen und benachteiligten Gruppen in Ländern des globalen Südens – wirtschaftlich und sozial schwächeren Staaten – besseren Zugang zu Bildung ermöglichen sollen.

Bild von Thomas G. auf Pixabay

Förderanträge können online über die Website des Landes eingereicht werden. Der Fördercall läuft bis 31. August 2026. Die Unterstützung für Schwerpunktprojekte bewegt sich in der Regel zwischen 20.000 und maximal 100.000 Euro.

Fokus auf sichere und inklusive Lernumgebungen

Gefördert werden insbesondere Vorhaben, die zum Ausbau, zur Sanierung oder zur Aufwertung von Bildungsinfrastruktur beitragen. Ziel sind sichere, inklusive und effektive Lernumgebungen in wirtschaftlich schwächeren Regionen.

LHStv Philip Wohlgemuth betont die Bedeutung des Schwerpunkts: Bildung sei eine zentrale Voraussetzung dafür, dass Menschen ihre Potenziale entfalten und nachhaltige Perspektiven aufbauen können. Mit dem Schwerpunkt 2026 unterstütze Tirol den Ausbau starker Bildungseinrichtungen und leiste damit einen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit, Selbstbestimmung und Zukunftssicherung.

Orientierung an internationalen Zielen

Die Internationale Entwicklungszusammenarbeit des Landes Tirol orientiert sich an den Zielen der Vereinten Nationen sowie am Dreijahresprogramm der österreichischen Entwicklungspolitik 2025–2027. Mit dem aktuellen Schwerpunkt setze Tirol ein Zeichen für nachhaltige Bildungsarbeit und stärke Einrichtungen, die langfristig Wirkung entfalten.

Einreichberechtigt sind juristische Personen mit Tirol-Bezug, die ihre Projekte gemeinsam mit Partnerorganisationen in einem Land der OECD-DAC-Liste umsetzen. Voraussetzung für eine Förderung ist neben der thematischen Passung auch die Einhaltung der Richtlinien für internationale Zusammenarbeit des Landes Tirol. Alle Projekte werden von einem Expertengremium fachlich und formal geprüft.

LHStv Wohlgemuth erklärt abschließend, Entwicklungszusammenarbeit bedeute partnerschaftliches und wirksames Handeln. Projekte zur Verbesserung der Bildungsinfrastruktur würden nicht nur Lernbedingungen verbessern, sondern auch lokale Gemeinschaften stärken und jungen Menschen neue Chancen eröffnen.

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