von Alexander Wurzer 12.06.2026 17:38 Uhr

Tragischer Tod in Kardaun schafft es in die BILD

Der tragische Todesfall von Manfred Rigger aus Karneid sorgt nun auch außerhalb Südtirols für Aufsehen. Die deutsche „BILD“ hat den Fall aufgegriffen, bei dem der 67-jährige Unternehmer nach einer Auseinandersetzung vor einem Tankstellen-Café in Kardaun ums Leben gekommen ist.

Manfred Rigger ist leider seinen Verletzungen erlegen (Foto: Facebook/Privat)

Der Vorfall ereignete sich am frühen Abend des 28. Mai vor der Bar bei der Q8-Tankstelle in Kardaun. Dort war Manfred Rigger mit dem 55-jährigen Markus Dorfmann in Streit geraten. Laut bisherigen Rekonstruktionen soll es zwischen den beiden Männern bereits länger schwelende Konflikte gegeben haben.

Im Zuge der Auseinandersetzung soll Dorfmann dem 67-Jährigen einen Schlag ins Gesicht versetzt haben. Rigger stürzte daraufhin zu Boden und schlug mit dem Kopf auf dem Asphalt auf.

13 Tage Kampf auf der Intensivstation

Der Unternehmer wurde nach dem Vorfall mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus Bozen eingeliefert. Dort wurde er auf der Intensivstation behandelt. 13 Tage lang kämpften die Ärzte um sein Leben – am Ende vergeblich.

Rigger erlag schließlich seinen schweren Verletzungen. Der 67-Jährige hinterlässt seine Lebensgefährtin und einen Sohn. Mit diesem soll er gemeinsam einen Getränkeservice betrieben haben.

Tatverdächtiger in Haft

Markus Dorfmann wurde nach der Tat festgenommen. Der 55-Jährige befindet sich in Untersuchungshaft. Gegen ihn war zunächst wegen versuchten Mordes ermittelt worden. Nach dem Tod Riggers dürfte sich auch die rechtliche Bewertung des Falles ändern.

Der Tatverdächtige soll vor dem Voruntersuchungsrichter bislang keine Aussage gemacht haben. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

Südtiroler Fall erreicht Deutschland

Dass der tragische Todesfall nun auch von der deutschen „BILD“ aufgegriffen wurde, zeigt, welche Wucht der Fall inzwischen über Südtirol hinaus entfaltet. Was offenbar als Streit zwischen zwei Männern begann, endete binnen weniger Augenblicke in einer Tragödie.

Ein Schlag, ein Sturz, ein tödlicher Ausgang: Der Fall von Kardaun macht auf tragische Weise deutlich, wie schnell eine Eskalation unwiderrufliche Folgen haben kann.

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