Vera Malleier wird neue RAS-Präsidentin

In ihrer Sitzung vom 12. Juni hat die Südtiroler Landesregierung den Verwaltungsrat der Rundfunk-Anstalt Südtirol für den Dreijahreszeitraum 2026 bis 2028 neu besetzt. An die Spitze des Gremiums rückt Vera Malleier aus Lana.
Malleier ist Betriebswirtin und verfügt laut Land über umfassende Erfahrung in den Bereichen Organisation, Verwaltung und Unternehmensentwicklung. Von 2003 bis 2014 war sie Geschäftsführerin der Frauenbewegung der Südtiroler Volkspartei. Anschließend war sie zehn Jahre lang als Verwaltungsleiterin bei coolOrange srl in Lana tätig, wo sie unter anderem für Controlling, Finanzen, Personalmanagement und Organisationsentwicklung zuständig war.
Seit 2024 unterstützt sie die Direktion des Gesundheitszentrums St. Josef der Deutschordensschwestern Lana in den Bereichen Projektmanagement, Qualitätsmanagement und Riskmanagement.
Dank an Peter Silbernagl
Landeshauptmann Arno Kompatscher wünschte der neuen Präsidentin alles Gute und dankte ihrem Vorgänger Peter Silbernagl. Dieser hatte das Amt seit dem 16. Mai 2017 inne und konnte nach drei Amtszeiten nicht mehr kandidieren.
„Peter Silbernagl hat die RAS über viele Jahre mit großem Engagement und Weitsicht geführt. Sein Einsatz für die deutschsprachige und ladinische Medienversorgung in Südtirol verdient große Anerkennung“, erklärte Kompatscher.
Auch RAS-Direktor Georg Plattner würdigte die Arbeit des scheidenden Präsidenten. Die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Präsident, Verwaltungsrat, Direktion und Mitarbeitern habe in den vergangenen Jahren eine sehr erfolgreiche Entwicklung ermöglicht. Gemeinsam seien wichtige Projekte für die Medienversorgung und die digitale Infrastruktur in Südtirol umgesetzt worden.
Als Verwaltungsratsmitglieder wurden Alexandra Roilo, Giovanna Valentini und Markus Rabanser bestätigt. Sie gehörten bereits dem bisherigen Gremium an.
Gewinn wird investiert
Neben der Neubesetzung des Verwaltungsrats genehmigte die Landesregierung auch den Jahresabschluss 2025 der RAS. Dieser weist einen Jahresgewinn von 965.013 Euro aus. Der Produktionswert lag bei rund 7,5 Millionen Euro.
Der Gewinn soll vollständig für geplante Investitionen in neue Sende- und Empfangstechnik verwendet werden. Das Kontrollorgan hatte dem Abschluss bereits am 24. April 2026 ein positives Gutachten ohne Beanstandungen erteilt.






