„Wir hinken im Kampf gegen Ebola hinterher“

Das tödliche Virus hatte sich wahrscheinlich schon wochenlang ausgebreitet, bevor es Mitte Mai entdeckt wurde. Der inzwischen bestätigte, seltene Bundibugyo-Typ des Ebolavirus war mit herkömmlichen Tests nicht erkannt worden.
Kontaktverfolgung schwierig
Die Zahl der Verdachtsfälle ist deutlich von mehr als 1.200 auf weniger als 170 gesunken, weil die meisten Proben von Menschen, bei denen Ebola-Verdacht bestand, negativ waren. Die bisherigen Proben seien nun weitgehend abgearbeitet, so die WHO. Sie hilft den Behörden dabei, die Testkapazitäten in der Region deutlich auszubauen.
Tedros nannte eine Reihe von Herausforderungen. Unter anderem sei es nach wie vor schwierig, die Kontakte von Infizierten zu isolieren und zu überwachen. Das sei bisher erst bei 45 Prozent der Kontakte gelungen, nötig seien aber mehr als 90 Prozent, um die Ausbreitung zu stoppen. Zudem müsse noch mehr getan werden, um das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen, damit Kranke sich melden und in den vorbereiteten Behandlungszentren bestmöglich versorgt werden können. Parallel treibe die WHO die Entwicklung von Impfstoffen und Therapeutika für diesen Virustyp mit Hochdruck voran, sagte Tedros.
APA/UT24
Neueste Meldungen






