FPÖ gegen Zuckersteuer: „Sozialpolitische Katastrophe“

Statt neue Steuern zu fordern, solle sich Zangerl lieber Gedanken über Entlastungen für die arbeitende Bevölkerung machen, so Haslwanter. „Tirols schwarzer AK-Präsident Erwin Zangerl sollte sich lieber über Entlastungsmaßnahmen und Steuersenkungen für die arbeitende Bevölkerung Gedanken machen, als neue Steuern wie eine Zuckersteuer einzufordern“, stellt er in einer Stellungnahme fest.
Gerade in der aktuellen Lage wäre eine solche Steuer aus seiner Sicht der falsche Weg. „Gerade in diesen Krisenzeiten wären neuerliche steuerliche Belastungen, wie eine Zuckersteuer, eine sozialpolitische Katastrophe, da diese insbesondere einkommensschwache Familien am härtesten treffen würde“, betont Haslwanter.
Aufklärung statt Steuern
Andere Wege zur Förderung einer gesunden Ernährung begrüßt der Freiheitliche hingegen ausdrücklich. Dazu zählt er Maßnahmen zur Ernährungsaufklärung in Kindergärten und Schulen, ernährungsspezifische Fortbildungen im Arbeitsleben sowie die korrekte Nährwertkennzeichnung auf Lebensmitteln über den Nutri-Score. „Alle vorhin genannten Maßnahmen wären absolut sinnvoll und notwendig, um das Ernährungsbewusstsein zu stärken und die Erkrankungsrisiken zu minimieren, denn die Gesundheitskosten explodieren seit Jahren aufgrund fehlerhafter Ernährung“, so Haslwanter.
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