Verfolgungsjagd im Pustertal: Drei Rumänen gestellt

Begonnen hat alles gegen 1 Uhr nachts bei einer Kontrollstelle der Beamten. Ein Auto mit französischem Kennzeichen ignorierte das Haltesignal und ergriff die Flucht. Sofort nahmen die Streifen in der Umgebung die Verfolgung auf. Nach einer kurzen Strecke ließen die Insassen das Fahrzeug stehen, flüchteten zu Fuß in die umliegenden Waldgebiete und verloren sich zunächst aus den Augen.
Daraufhin wurde eine groß angelegte Fahndung eingeleitet, an der weitere Einheiten beteiligt waren. Unterstützt wurde die Suche auch durch die Auswertung von Hinweisen und Aufnahmen der Videoüberwachung, die den Suchbereich einschränken konnten.
Erfolg brachte aber erst der nächste Vormittag, berichten die Behörden. Die drei rumänischen Staatsangehörigen wurden im Ortszentrum von Toblach im Rahmen gezielter Kontrollen aufgespürt. Beim Anblick der Beamten versuchte einer von ihnen erneut zu fliehen, wurde jedoch rasch eingeholt und gestoppt. Die anderen beiden konnten ohne weitere Schwierigkeiten festgenommen werden.
Nach der Identifizierung wurden die drei bei der zuständigen Justizbehörde angezeigt. Sie müssen sich wegen Widerstands gegen einen Amtsträger verantworten, der Fahrer zudem wegen gefährlicher Flucht.
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