von ih 19.05.2026 16:35 Uhr

Riggertalbrücke später als geplant geöffnet

Nach nächtlichen Arbeiten an der Riggertalbrücke auf der Pustertaler Staatsstraße (SS 49) ist die wichtige Verkehrsverbindung am Montagmorgen später als geplant wieder für den Verkehr freigegeben worden. Statt wie vorgesehen um 6 Uhr morgens konnte die Brücke erst um 8:15 Uhr geöffnet werden. Grund dafür war ein technischer Zwischenfall beim Aushärten eines speziellen chemischen Mörtels.

In der Nacht vom 18. auf den 19. Mai wurden auf der Pustertaler Staatsstraße (SS 49) an der Riggertalbrücke der Einbau der Dehnfugen und der Abschluss der Sicherungsarbeiten am Bauwerk fortgesetzt. Die Brücke konnte um 8.15 Uhr für den Verkehr freigegeben werden. - Foto: LPA/Ressort für Infrastrukturen und Mobilität.

Wie das Ressort für Infrastrukturen und Mobilität mitteilt, wurden in der Nacht vom 18. auf den 19. Mai Arbeiten zum Einbau der Dehnfugen sowie zur Sicherung der Infrastruktur durchgeführt. Die Maßnahmen fanden bewusst in den Nachtstunden statt, um die Auswirkungen auf den Verkehr möglichst gering zu halten.

Die Dehnfugen gelten als wichtiger Bestandteil der Brückenkonstruktion. Sie sorgen dafür, dass sich die Brücke bei Temperaturschwankungen ausdehnen und zusammenziehen kann, ohne Schäden zu nehmen. Gleichzeitig schützen sie die tragenden Teile vor eindringendem Wasser.

Die eigentlichen Bauarbeiten konnten laut Angaben der Verantwortlichen bereits gegen 5 Uhr morgens abgeschlossen werden. Während des Aushärtungsprozesses des verwendeten Schnellmörtels kam es jedoch zu technischen Problemen, weshalb zusätzliche Kontrollen und Sicherungsmaßnahmen notwendig wurden. Aus Sicherheitsgründen entschied man sich daher, die Brücke erst nach Abschluss aller Überprüfungen wieder freizugeben.

Die verspätete Öffnung führte insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr zu Verzögerungen und Behinderungen. Das Ressort entschuldigte sich bei den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für die entstandenen Unannehmlichkeiten und bat um Verständnis.

Trotz der unerwarteten Schwierigkeiten seien die Arbeiten aus technischer Sicht erfolgreich verlaufen, betont das Ressort abschließend.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite