Zwei schwere Betrugsfälle in Tirol

Im ersten Fall wurde eine 36-jährige Bulgarin am Dienstag Opfer eines Telefonbetrugs. Ein unbekannter Täter gab sich am Telefon als Mitarbeiter eines Geldinstituts oder Sicherheitsdienstes aus und behauptete, dass von ihrem Konto ein hoher vierstelliger Eurobetrag abgebucht worden sei.
Durch geschickte Gesprächsführung überzeugte der Anrufer die Frau davon, zur angeblichen Stornierung der Abbuchung selbst eine Überweisung in gleicher Höhe durchführen zu müssen. Die Frau überwies daraufhin den Betrag und erlitt dadurch einen Schaden im oberen vierstelligen Eurobereich. Die Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Innsbruck-Bahnhof.
Einladung führt zu weiterem Betrug
Ein weiterer Fall von schwerem Betrug wurde im Tiroler Unterland angezeigt. Bereits am 11. Mai hatte ein Tiroler Speditionsunternehmen ein in Polen ansässiges Transportunternehmen mit dem Transport einer Kaffeeladung von Deutschland nach Spanien beauftragt.
Die Ware wurde in Deutschland von einem bislang unbekannten Frächter übernommen, erreichte den vorgesehenen Abladeort in Spanien jedoch nie. Der Betrug wurde am Dienstag angezeigt. Der entstandene Schaden liegt im oberen fünfstelligen Eurobereich. Die Polizeiinspektion Niederndorf hat die Ermittlungen aufgenommen.






