von ih 19.05.2026 15:03 Uhr

SVP stellt sich hinter Heiner Oberrauch

Die Südtiroler Volkspartei (SVP) hat dem Südtiroler Unternehmen Oberalp AG und Unternehmer Heiner Oberrauch im Zusammenhang mit den offenen Forderungen aus der Corona-Zeit ihre volle Solidarität ausgesprochen. Anlass dafür war die gestrige Sitzung der Parteileitung, bei der unter anderem die weiterhin ausstehenden Rückzahlungen an das Unternehmen thematisiert wurden.

Foto: Oberalp Group

Unternehmer sollte Masken beschaffen

Nach Angaben der SVP herrschte zu Beginn der Covid-19-Pandemie im Frühjahr 2020 akuter Mangel an Schutzausrüstung und Atemschutzmasken. Politik und Sanitätsbetrieb hätten sich damals an international vernetzte Südtiroler Unternehmen gewandt, um dringend benötigtes Material zu beschaffen.

Wie die Südtiroler Volkspartei mitteilt, sei die Oberalp AG das einzige Unternehmen gewesen, das in dieser Situation konkrete Hilfe angeboten habe. Nachdem der Südtiroler Sanitätsbetrieb selbst keine Schutzausrüstung in China erwerben konnte, habe sich das Unternehmen nicht nur auf Vermittlungstätigkeiten beschränkt, sondern auch als Zwischenhändler fungiert, um die Beschaffung möglich zu machen.

„Helfende Hände lässt man umgekehrt auch nicht im Stich“

SVP-Obmann Dieter Steger betont, dass aus Sicht der Partei weder Heiner Oberrauch noch die Oberalp AG jemals versucht hätten, aus der Krisensituation Profit zu schlagen.

„Für uns ist klar, dass hier ein Unternehmer tätig wurde, um in einer absoluten Notlage zu helfen. In der Covid-Zeit bedeutete dies: Leben retten“, meint Steger.

Laut der SVP habe das Unternehmen bis heute offene Forderungen in Höhe von rund 30 Millionen Euro, die bislang nicht rückerstattet worden seien. Die Partei fordert deshalb eine rasche Lösung. „Helfende Hände lässt man umgekehrt auch nicht im Stich“, so Dieter Steger.

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