von ih 07.05.2026 19:18 Uhr

Muttertag neu denken: KFS fordert mehr Anerkennung für Mütter

Der Katholische Familienverband Südtirol (KFS) ruft zum Muttertag 2026 dazu auf, Mutterschaft gesellschaftlich und politisch neu zu denken. Blumen und symbolische Gesten allein seien nicht genug, betont der Verband. Frauen würden nach wie vor den Großteil der Familien- und Care-Arbeit übernehmen – oft unsichtbar und mit Nachteilen für Einkommen, Karriere und Pension.

Bild: Pixabay

KFS-Präsidentin Sieglinde Aberham bezeichnet den Muttertag als Anlass für echte Wertschätzung und zugleich für einen kritischen Blick auf bestehende Ungleichheiten. Auch innerhalb des Verbandes selbst werde deutlich, wie stark Familien- und Beziehungsarbeit von Frauen getragen werde: Über 96 Prozent der Haupt- und Ehrenamtlichen im KFS sind Frauen.

Der Verband fordert daher bessere Rahmenbedingungen für Familien, darunter mehr Kinderbetreuungsangebote, eine gerechtere Verteilung der Care-Arbeit sowie bessere Absicherung von Teilzeitarbeit.

Zugleich erinnert der KFS daran, dass der Muttertag nicht für alle ein Tag der Freude sei – etwa für Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch oder Mütter von Sternenkindern. Der Muttertag solle deshalb mehr sein als ein Ritual: ein Anlass für Empathie, Anerkennung und gesellschaftliches Umdenken.

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