Muttertag neu denken: KFS fordert mehr Anerkennung für Mütter

KFS-Präsidentin Sieglinde Aberham bezeichnet den Muttertag als Anlass für echte Wertschätzung und zugleich für einen kritischen Blick auf bestehende Ungleichheiten. Auch innerhalb des Verbandes selbst werde deutlich, wie stark Familien- und Beziehungsarbeit von Frauen getragen werde: Über 96 Prozent der Haupt- und Ehrenamtlichen im KFS sind Frauen.
Der Verband fordert daher bessere Rahmenbedingungen für Familien, darunter mehr Kinderbetreuungsangebote, eine gerechtere Verteilung der Care-Arbeit sowie bessere Absicherung von Teilzeitarbeit.
Zugleich erinnert der KFS daran, dass der Muttertag nicht für alle ein Tag der Freude sei – etwa für Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch oder Mütter von Sternenkindern. Der Muttertag solle deshalb mehr sein als ein Ritual: ein Anlass für Empathie, Anerkennung und gesellschaftliches Umdenken.






