„Nicht mal Bierbudlniveau“– JG attackiert Bürgermeister wegen Frauenbild

„Wir schreiben das Jahr 2026, nicht 1950!“, entgegnen die JG-Vorsitzende Anna Künig und ihre Stellvertreterin Lia Vontavon.
Kritik an Rollenbild und Gesellschaftsverständnis
Nach Ansicht der JG habe der Bürgermeister ein Gesellschaftsbild vermittelt, in dem Frauen primär für Haushalt, Kinderbetreuung und Fürsorge zuständig seien und keine eigene berufliche oder politische Rolle einnehmen sollten. Die Aussagen seien aus Sicht der Organisation nicht akzeptabel und nicht zeitgemäß.
Die JG betont, dass über Generationen hinweg für Geschlechtergerechtigkeit gekämpft worden sei und diese Entwicklung weitergeführt werden müsse. Aussagen dieser Art gehörten „in die Mottenkiste der Geschichte“.
Forderung nach Gleichberechtigung
Die Organisation stellt klar, dass es nicht um „Wokeismus“, sondern um reale gesellschaftliche Strukturen gehe. Frauen würden heute in vielen Bereichen einen wesentlichen Beitrag leisten – sowohl in der Arbeitswelt als auch in Führungspositionen.
Gleichzeitig verweist die JG auf bestehende Herausforderungen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern und geschlechtsspezifische Gewalt.
„Wir sind der Auffassung, dass auf dem Weg zu echter Gleichberechtigung noch viel zu tun ist. Solche Aussagen sind dabei völlig fehl am Platz“, so Künig und Vontavon abschließend.






