von wk 06.11.2026 14:24 Uhr

Unterstützung für Menschen über 65 wird neu geregelt

Ab 2027 soll die Leistung stärker auf das Einkommen der Haushalte abgestimmt werden. Eine Rente soll keine Voraussetzung mehr sein.

Über 2800 Seniorinnen und Senioren über 65 Jahren haben Anspruch auf die Unterstützungsleistung, die über die INPS/NISF ausbezahlt wird. Das Land stellt dafür 9,61 Millionen Euro bereit. (Foto: Pixabay. Das Foto darf nur im Zusammenhang mit dieser Aussendung verwendet werden.)

Menschen über 65 Jahren mit geringem Einkommen sollen künftig besser unterstützt werden. Die Landesregierung hat am 6. November Änderungen bei der Unterstützungsleistung gutgeheißen. Sie sollen ab 2027 gelten.

Wie das Land mitteilt, haben 2026 insgesamt 2.834 Personen Anspruch auf die Leistung. Dafür stellt das Land 9,61 Millionen Euro bereit. Ausbezahlt wird das Geld über das INPS/NISF.

Wer die Unterstützung erhalten soll

Die Leistung soll künftig an Haushalte gehen, in denen mindestens eine Person über 65 Jahre alt ist. Voraussetzung ist ein ISEE-Wert unter 20.000 Euro. Eine Rente soll nicht mehr notwendig sein.

Bisher galt eine monatliche Einkommensgrenze von 1.000 Euro. Diese soll wegfallen. Stattdessen sind je nach ISEE-Wert monatliche Beträge von 150, 250 oder 350 Euro vorgesehen.

Mehr Geld bei langen Beitragszeiten

Wer mindestens 20 Jahre lang Beiträge in eine Pflichtversicherung eingezahlt hat, soll einen höheren Betrag erhalten. Leben mehrere Personen über 65 im selben Haushalt, soll die Unterstützung ebenfalls steigen. Dafür ist der Faktor 1,3 vorgesehen.

Die Unterstützungsleistung soll außerdem bei der Berechnung der finanziellen Sozialhilfe nicht berücksichtigt werden.

Sozial- und Seniorenlandesrätin Rosmarie Pamer hatte die Landesregierung mit dem Thema befasst. Sie erklärte, die Neuerungen sollten dazu beitragen, jene Menschen zu unterstützen, die im Alter mit ihrem Einkommen kaum auskommen.

 

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