Nächtliche Zugspitz-Tour endet im Drama

Der 21-Jährige aus Bayern und seine 17-jährige Begleiterin aus Baden-Württemberg waren laut Polizeiangaben gegen 1:30 Uhr von Ehrwald aus in Richtung Zugspitze aufgebrochen. Sie hatten sich für den Klettersteig „Stopselzieher“ entschieden. Doch auf etwa 2500 Metern wurde das Gelände zunehmend gefährlich: Teilweise versanken die beiden bis zu den Knien im Schnee, ein weiterer Aufstieg war nicht mehr möglich.
Schließlich trennten sich die Freunde. Während der 21-Jährige versuchte, selbstständig ins Tal abzusteigen, setzte die 17-Jährige einen Notruf ab. Eine sofortige Rettung mit dem Hubschrauber war wegen der Wetterverhältnisse zunächst nicht möglich.
Daraufhin machte sich die Bergrettung Ehrwald mit sieben Einsatzkräften von der Bergstation der Zugspitzbahn auf den Weg ins Tal, um der Jugendlichen entgegenzugehen. Schließlich gelang es doch noch, die junge Deutsche mit dem Polizeihubschrauber zu bergen. Anschließend wurde sie ins Klinikum Garmisch gebracht.
Dort gab es Entwarnung: Nach einer Erstuntersuchung konnte die 17-Jährige das Krankenhaus wieder verlassen. Sie hatte die nächtliche Bergnot unverletzt überstanden.





