von red 30.10.2026 13:00 Uhr

Code statt Philologen? Wenn Latein auf die KI trifft…

Ein Team der Universität Innsbruck und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) entwickelt gemeinsam mit internationalen Partnern das KI-Modell „Latinitas“, um lückenhafte lateinische Texte zu vervollständigen und historische Textmengen zu analysieren.

Durch die Künstliche Intelligenz werden lückenhafte lateinische Text komplettiert (Quelle. FabyGreen bei Pixabay)

Da das überlieferte Textvolumen von der Antike bis zur Neuzeit für menschliche Forschungsteams schlicht zu gigantisch ist, soll die künstliche Intelligenz künftig dabei helfen, diese verborgenen Wissensschätze systematisch zu erschließen.

Das auf zwei Jahre angelegte Projekt wird mit rund zwölf Milliarden lateinischen Wörtern trainiert und durch Technologiepartner wie Mistral AI und SAIL Reply unterstützt. Während die KI-Experten die technische Basis bereitstellen, übernimmt das Innsbrucker Institut für klassische Philologie die Qualitätskontrolle, testet das System in der Praxis und liefert das nötige Feedback zur Feinabstimmung des Modells.

Andreas Raffeiner

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