von ih 27.10.2026 11:51 Uhr

Walcher fordert mehr Freiheit bei Agrarförderungen

Die Zukunft der Landwirtschaft steht im Mittelpunkt der europäischen Agrarpolitik. Bei einem Treffen der Landwirtschaftsreferenten der italienischen Regionen und autonomen Provinzen in Florenz hat Südtirols Landesrat Luis Walcher (SVP) am Montag mehr finanzielle Sicherheit und größere Entscheidungsfreiheit für die Regionen gefordert.

Sitzung der Kommission für Agrarpolitik (Commissione Politiche Agricole CPA) in Florenz (von links): Francesco Agus (Landwirtschaftsassessor Sardinien), Dario Bond (Landwirtschaftsassessor Veneto), Gilberto Pichetto Fratin (Italienischer Umweltminister), Landesrat Luis Walcher. - Foto: LPA/Ressort Landwirtschat, Forstwirtschaft und Tourismus/Tobias Erschbamer.

Bei der geplanten EU-Agrarpolitik für die Jahre 2028 bis 2034 müsse stärker auf die unterschiedlichen Bedingungen der Landwirtschaft Rücksicht genommen werden, betonte Landesrat Luis Walcher.

Südtirols kleinstrukturierte Berglandwirtschaft brauche andere Förderungen als große Betriebe in der Poebene. Zudem seien ausreichend Gelder notwendig, um Investitionen, die Hofübergabe an die nächste Generation und die Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen.

Auch der Umgang mit dem Wolf war Thema der Sitzung. Die bisherigen Erleichterungen bei der Entnahme von Wölfen seien zwar ein Schritt in die richtige Richtung, reichten aber nicht aus, um die traditionelle Almwirtschaft langfristig zu sichern, erklärte Walcher. Er forderte deshalb weitere konkrete Maßnahmen.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite