Junge Südtiroler Volksmusik überzeugt in Innsbruck

Vom 22. bis 25. Oktober kamen im Congress Innsbruck und in der Innenstadt mehr als 700 junge Musikanten und Sänger aus Österreich, Bayern, der Schweiz und Südtirol zusammen. Der Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt. Hauptveranstalter ist der Tiroler Volksmusikverein, von Südtiroler Seite unterstützen ihn das Referat Volksmusik der Landesdirektion Deutsche und ladinische Musikschule und der Südtiroler Volksmusikverein. Südtirol war mit 50 jungen Teilnehmern vertreten, berichtet das LPA. Zwei Gesangsgruppen, neun Instrumentalgruppen und ein Harmonika-Solist stellten sich in zwölf Wertungen den Fachjurys. Viele von ihnen hatten schon im Frühjahr am Südtiroler Volksmusikwettbewerb teilgenommen.
Beim Volksmusikfestabend wurden die Herma-Haselsteiner-Preise vergeben. Sie würdigen Darbietungen, die in vorbildlicher Weise der alpenländischen Volksmusik entsprechen. Einen davon erhielten Elias, Elisabeth, Klara und Thomas Prünster, die Geschwister Prünster aus St. Leonhard in Passeier.
Auch in den Fachjurys war Südtirol vertreten, mit den Musiklehrern Johanna Mader, Gernot Niederfriniger und Florin Pallhuber. Jurykoordinator war Günther Hopfgartner. Er sagt: „Wir können stolz auf unsere Jugend sein, sie zeigt eindrucksvoll, dass die Volksmusik eine lebendige und vielversprechende Zukunft hat.“ Niederfriniger, Obmann des Südtiroler Volksmusikvereins, hob die vielen exzellenten Gesangsgruppen hervor, die den musikalischen Dialekt ihrer Region hörbar gemacht hätten.
Zum Rahmenprogramm gehörten Musik in der Altstadt, ein Volkstanzabend und eine Ausstellung rund um Noten, Trachten und Instrumente.






