Neue Medizingeräte für Südtirols Spitäler

„Moderne Geräte helfen, Krankheiten früher zu erkennen, Behandlungen sicher durchzuführen und Patientinnen und Patienten gut zu versorgen“, sagt Gesundheitslandesrat Hubert Messner. Das Land investiere gezielt dort, wo die Geräte für Diagnose und Behandlung gebraucht werden.
Das ist unter anderem vorgesehen
- Bozen: Ein Irradiator, der Blutkomponenten gezielt bestrahlt und für Transfusionen aufbereitet.
- Meran: Ein Ultraschallgerät für die Innere Medizin.
- Brixen: Ein Arthroskopieturm für Orthopädie und Traumatologie.
- Bruneck: Ein Transportinkubator, damit Neugeborene geschützt transportiert und versorgt werden können. Dazu kommt eine Untersuchungseinheit für die Augenheilkunde.
- Schlanders: Die Endoskopie der Inneren Medizin wird 2027 erneuert.
Zu den kleineren Geräten zählen kleine Ultraschallsonden für die Pneumologie in Bozen, tragbare Beatmungsgeräte für die Anästhesie in Meran und ein dynamischer Stehtrainer für die Neurorehabilitation in Sterzing. Auch die wohnortnahe Versorgung profitiert: In Klausen gibt es Ultraschall im Sprengel, in Pikolein Elektrotherapiegeräte für die Rehabilitation.
Das kostet es
Für 2026 investiert das Land sechs Millionen Euro in medizintechnische Groß- und Kleingeräte. Sie werden vollständig aus Eigenmitteln des Südtiroler Sanitätsbetriebs bezahlt. Für Großgeräte weist das Land dem Sanitätsbetrieb 2027 rund 3,3 Millionen Euro und 2028 rund 4,4 Millionen Euro zu. Für die Ankaufsprogramme werden bis 2028 insgesamt rund 19,8 Millionen Euro benötigt. Geplant wird nach dem medizinischen Bedarf, der Erreichbarkeit und dem Alter der vorhandenen Geräte.
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