von ih 06.10.2026 10:45 Uhr

300 Euro für Gartenmöbel überwiesen – geliefert wird nichts

Ein Angebot im Internet klingt verlockend, doch am Ende sind 300 Euro weg und die bestellten Gartenmöbel bleiben aus. Ein Mann aus Branzoll ist auf einen Betrug hereingefallen.

Symbolbild UT24 / KI-generiert

Im September stieß der Mann auf einer Verkaufsplattform in einem sozialen Netzwerk auf ein Angebot für zehn Sets mit Holzbänken und Tischen. Er nahm Kontakt mit dem Verkäufer auf und überwies anschließend 300 Euro auf ein Bankkonto. Auf die Ware wartete er allerdings vergeblich – sie wurde nie geliefert.

Der Mann wandte sich daraufhin an die Ordnungshüter in Branzoll. Die Beamten nahmen die Spur des Geldes und des Verkäufers auf und konnten schließlich zwei Männer identifizieren. Einer lebt in der italienischen Provinz Brindisi, der andere in Crotone. Beide wurden wegen des Verdachts auf Betrug angezeigt. Sie befinden sich auf freiem Fuß.

Der Fall zeigt einmal mehr, wie schnell ein vermeintliches Schnäppchen im Internet teuer werden kann. Besonders bei Angeboten von Privatpersonen ist Vorsicht angesagt. Wer vorab Geld überweist, sollte sich deshalb genau ansehen, mit wem er es zu tun hat – und bei auffallend günstigen Angeboten lieber zweimal hinschauen.

Für die beiden Männer gilt die Unschuldsvermutung. Ihre Schuld ist erst mit einem rechtskräftigen Urteil erwiesen.

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