von ih 06.09.2026 11:04 Uhr

Ausländer-Wohnung mit zwölf Bewohnern in Brixen

In einer kleinen Wohnung im Zentrum von Brixen haben zuletzt Zustände wie in einem Schlaflager geherrscht: Statt des erlaubten Mieters lebten dort zwölf Menschen. Feldbetten, Matratzen und Schlafsäcke standen dicht an dicht, auf dem Boden lagen Taschen und überall hatte sich Schmutz angesammelt.

Symbolbild / KI-generiert

Ein 33-jähriger Mieter aus Pakistan hatte die Wohnung für 830 Euro im Monat gemietet. Laut Vertrag durfte er sie nur selbst bewohnen. Doch Nachbarn bemerkten immer mehr unbekannte Menschen, die ein- und ausgingen. Auch der Vermieter wurde misstrauisch und schaltete schließlich die Behörden ein.

Die Beamten der Ordnungskräfte fanden zunächst zehn Schlafplätze, später zählte die Stadtpolizei sogar zwölf. Der Vermieter zog daraufhin vor Gericht. Richter Ivan Rauzi ordnete die sofortige Räumung an. Für jeden Tag Verspätung muss der Mieter künftig 30 Euro zahlen.

Zusätzlich wurden ihm mehr als 6.400 Euro Anwaltskosten auferlegt. Ob der Vermieter das Geld bekommt, ist allerdings fraglich: Der 33-jährige Pakistaner erschien nicht vor Gericht und ist derzeit verschwunden.

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