von ih 24.08.2026 06:33 Uhr

FPÖ fordert eigenes Sicherheitsressort für Tirol

Die Tiroler FPÖ fordert weiterhin ein eigenes Sicherheitsressort in der Landesregierung. Landesparteiobmann Markus Abwerzger kritisiert Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) dafür, dass das Ressort nach dem Abgang von Sicherheitslandesrätin Astrid Mair nicht nachbesetzt werden soll.

Bild: APA/EXPA/JOHANN GRODER

Abwerzger weist die Begründung zurück, wonach durch die Vakanz Kosten eingespart werden könnten. Die Bezüge eines Regierungsmitglieds samt Büromitarbeitern seien angesichts anderer Ausgaben in der Landesverwaltung kein überzeugendes Argument. Vielmehr sei die Nichtbesetzung aus seiner Sicht eine „sicherheitspolitische Bankrotterklärung“ der Tiroler ÖVP.

Die Sicherheitsagenden seien in den Landesgesetzen breit gefächert und sollten deshalb weiterhin in einem eigenen Ressort gebündelt werden, erklärt der FPÖ-Chef. Ein eigenes Sicherheitsressort sei sinnvoll und wichtig, um die Verwaltung näher an die Bevölkerung zu bringen.

Für die Zeit nach der kommenden Landtagswahl kündigt Abwerzger an, dass die FPÖ im Fall einer Regierungsbeteiligung ein eigenes Sicherheitsressort einrichten werde. Davon solle die gesamte Tiroler Bevölkerung profitieren.

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