„Mindestens 30.000 Hitzetote in Europa seit Sommerbeginn“

Zwar veröffentlicht das von der EU-Gesundheitsbehörde ECDC und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützte Netzwerk EuroMomo keine Aufschlüsselung der Todesfälle nach Ländern. Die nationalen Gesundheitsbehörden verschiedener Länder haben aber vorläufige Zahlen für vergleichbare Zeiträume veröffentlicht, die sich grob von Ende Mai bis August erstrecken.
Eine Auswertung dieser Zahlen durch die Nachrichtenagentur AFP ergab 33.000 zusätzliche Todesfälle oder Todesfälle, die in direktem Zusammenhang mit der Hitze standen und das nur in Österreich, Deutschland, Belgien, England, Frankreich, die Niederlande, Portugal und Spanien.Â
Besonders viele Tote in Europa gab es EuroMomo zufolge offenbar in der letzten Juni-Woche. Hier wurden 16.000 zusätzliche Todesfälle verzeichnet. An zweiter Stelle folgt die erste Juli-Woche mit rund 8.000 Todesfällen. Beide Wochen fielen mit extremen Hitzewellen zusammen.
Die Schätzungen von EuroMomo sollen in den kommenden Wochen verfeinert werden. Berücksichtigt werden nur die offiziellen Statistiken aus 23 europäischen Ländern, nicht aber ein Teil Osteuropas.
APA/UT24






