Flammenprotest gegen SVP-Pläne im Unterland

Etschufer darf nicht spalten
Entlang des Etschdammes bildeten die Teilnehmer eine weithin sichtbare „Flammenlinie“.
Die Aktion sollte ein Zeichen gegen eine mögliche politische Trennung des Wahlkreises setzen. Nach Ansicht der Organisatoren dürfe die Etsch nicht zu einer politischen Grenze zwischen linkem und rechtem Etschufer werden.
Die geplante Neuaufteilung würde aus Sicht der Schützen gewachsene Verbindungen im Unterland und im Überetsch auseinanderreißen. Gleichzeitig verwiesen sie auf die historische Bedeutung von Grenzen, die in der Vergangenheit über die Köpfe der Bevölkerung hinweg gezogen worden seien.
Unterland demonstriert Geschlossenheit
„Der Minderheitenschutz wird dadurch mit Füßen getreten und das Unterland einmal mehr zur politischen Verhandlungsmasse“, erklärt Bezirksmajor Peter Frank.
Mit der Aktion wollten die rund 200 Schützen vor allem Geschlossenheit demonstrieren. Die Flammen entlang der Etsch sollten dabei symbolisch für Zusammenhalt, Heimat und den Erhalt gemeinsamer politischer Interessen stehen.
Man darf gespannt sein, wie die ohnehin schon unter Druck stehende SVP auf die Aktion reagieren wird.






