von ih 06.08.2026 13:05 Uhr

Neue Forderungen für die Ortspolizei in Südtirol

Nach der Verabschiedung des neuen Landesgesetzes über die Organisation der Ortspolizei wollen die Fachgewerkschaften Öffentlicher Dienst im AGB/CGIL und SGK/UIL nun die nächsten Schritte setzen. Ziel ist es, die gesetzlichen Neuerungen in konkrete Verbesserungen für die Beschäftigten der Ortspolizei in Südtirol umzusetzen.

Symbolbild UT24/SU

Zu diesem Zweck trafen sich kürzlich die Gewerkschaftsvertreter Dario Maino (AGB/CGIL) und Diego Pastorello (SGK/UIL), begleitet von Ulli Bauhofer, Sekretärin der Fachgewerkschaft Öffentlicher Dienst im AGB/CGIL, mit Sicherheitslandesrätin Ulli Mair. Das Gespräch war auf Initiative der beiden Fachgewerkschaften zustande gekommen.

Im Mittelpunkt standen Vorschläge zur Überarbeitung des Kollektivvertrags und zur Aufwertung des Berufsbildes der örtlichen Polizeibeamtinnen und -beamten. Die Gewerkschaften fordern unter anderem eine finanzielle Anpassung der Zulagen, die den besonderen Aufgaben und Risiken des Dienstes Rechnung trägt. Darüber hinaus sprechen sie sich für verbesserte sozialversicherungs- und fürsorgerechtliche Leistungen sowie für den Ausbau von Aus- und Weiterbildungsangeboten aus.

Nach Angaben der Gewerkschaften verlief das Treffen in einer konstruktiven und kooperativen Atmosphäre. Landesrätin Ulli Mair habe sich mit den Anliegen der Beschäftigten vertraut gezeigt und sowohl die grundsätzliche Ausrichtung als auch die Inhalte der vorgeschlagenen Vertragsänderungen unterstützt.

Als nächsten Schritt wollen AGB/CGIL und SGK/UIL in den kommenden Wochen beim Gemeindeverband die Einrichtung eines eigenen Verhandlungstisches beantragen. Dort sollen die vorgeschlagenen Änderungen am Kollektivvertrag im Detail diskutiert werden. Landesrätin Mair sagte den Gewerkschaften ihre Unterstützung zu und kündigte an, sich innerhalb der politischen Gremien für die Notwendigkeit der angestrebten Anpassungen einzusetzen.

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