Mobilitätskonzept: Bürger bringen Ideen für St. Martin ein

Eine Arbeitsgruppe aus engagierten Einwohnern, Vertretern der Gemeindeverwaltung und Fachleuten des Beratungsunternehmens kylos GmbH beschäftigt sich seit mehreren Monaten mit den Herausforderungen der Mobilität. Bereits beim ersten Treffen wurden zentrale Problemfelder ermittelt. Dazu zählen Parkplatzmangel, überhöhte Geschwindigkeiten, die unzureichende Anbindung des Radwegs an das Dorfzentrum, Engstellen für Fußgänger sowie unübersichtliche Zebrastreifen.
Bei einem weiteren Workshop entwickelte die Arbeitsgruppe mögliche Lösungsansätze. Neben konkreten Verbesserungen wurden auch Zukunftsvisionen diskutiert – etwa autonom gesteuerte Drohnen, moderne Personentransportsysteme oder neue Verkehrsknotenpunkte, die St. Martin besser mit Meran und den Bergfraktionen verbinden könnten.
Anschließend konnten die Bürger ihre Anliegen bei einem Mobilitätstisch am Dorfplatz direkt mit den Fachplanern besprechen. Mehr als 20 Interessierte nutzten die Gelegenheit und machten auf gefährliche oder unübersichtliche Stellen aufmerksam. Besonders betroffen seien Fußgänger, darunter Senioren, Familien mit Kindern, Menschen mit Behinderungen und Schüler.
Ein weiteres zentrales Thema war die Staatsstraße SS 44, die den Ort in zwei Teile teilt. In der Diskussion wurde deutlich, dass eine bessere Verbindung zwischen den beiden Dorfhälften ohne Umfahrung oder Untertunnelung nur schwer zu erreichen sein dürfte. Auch die Anbindung der Fraktionen an den Hauptort sowie die Lärm- und Luftbelastung durch Motorräder und Sportwagen, insbesondere während der Sommermonate, wurden angesprochen.
Die gesammelten Anregungen werden nun vom Beratungsunternehmen ausgewertet. Weitere Hinweise sollen bei einer öffentlichen Ortsbegehung am Samstag, 12. September, gesammelt werden. Diese findet von 8:30 bis 10:15 Uhr mit Treffpunkt am Dorfplatz für den nördlichen Bereich sowie von 10.30 bis 12.30 Uhr mit Treffpunkt bei der Bibliothek für das Dorfzentrum und den südlichen Bereich statt.






