Messner: „Zweisprachigkeit bleibt unverzichtbarer Standard“

Wie das Ressort für Gesundheitsvorsorge und Gesundheit betont, investiere der Sanitätsbetrieb seit Jahren gezielt in die Sprachförderung seiner Mitarbeiter. Man schaffe vielfältige Möglichkeiten, die zweite Sprache zu erlernen und die entsprechenden Zertifikate auf rechtmäßigem Weg zu erwerben. Allein 2025 seien 73 Sprachkurse organisiert worden. Darunter 63 Deutsch- und zehn Italienischkurse. Zusätzlich seien 21 Sprachaufenthalte im deutschsprachigen Ausland finanziell unterstützt worden. Ein Teil der Kurse, Aufenthalte und Weiterbildungen hätten die Mitarbeiter auch außerhalb ihrer regulären Arbeitszeit absolviert und damit zusätzlich in ihre sprachliche Qualifikation investiert.
Ziel sei es, den Mitarbeitern bestmögliche Rahmenbedingungen zu bieten, damit sie die zweite Sprache erfolgreich erlernen könnten, unterstreicht Gesundheitslandesrat Hubert Messner. Man setze konsequent auf Ausbildung, Qualität und Eigenleistung. Gute Sprachkenntnisse seien ein entscheidender Baustein für eine hochwertige, sichere und patientennahe Gesundheitsversorgung. Sprache sei dabei nicht nur ein berufliches Werkzeug, sondern auch eine persönliche Bereicherung. Es bleibe der Anspruch, dass sich jede Patientin und jeder Patient mit dem behandelnden Personal in der eigenen Muttersprache verständigen könne, so Messner. Zwei- und Dreisprachigkeit seien ein unverzichtbarer Qualitätsstandard des Gesundheitswesens.
Ermittlungen zu gefälschten Zertifikaten
An dieser Haltung änderten auch die derzeit laufenden Ermittlungen zu mutmaßlich gefälschten Sprachzertifikaten nichts, betont der Landesrat. Man unterstütze die Arbeit der zuständigen Behörden vollumfänglich. Nun gelte es, die Ergebnisse der Ermittlungen abzuwarten und erst auf dieser Grundlage gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu setzen, schließt Messner.






