Erdüberlastungstag: Umweltschützer fordern weniger Ressourcenverbrauch

Der Dachverband sieht darin nicht nur eine Warnung, sondern auch einen Auftrag zum Handeln. Weniger Abhängigkeit von fossilen Energien, energieeffiziente Gebäude, erneuerbare Energien, regionale Lebensmittel und nachhaltige Mobilität würden die Gesellschaft widerstandsfähiger machen, betont Vorsitzende Elisabeth Ladinser.
Auch für Südtirol seien der Ausbau erneuerbarer Energien, die Sanierung bestehender Gebäude, Energiegemeinschaften sowie der Schutz von Böden, Wasser und Biodiversität wichtige Bausteine für eine nachhaltige Zukunft. Kritisch sieht der Dachverband den hohen Flächenverbrauch durch neue Straßen- und Bauprojekte.
Mit Projekten wie der Initiative „Refill“ zur Plastikvermeidung wolle man zeigen, dass Veränderungen bereits heute möglich seien. Der Erdüberlastungstag sei deshalb ein Appell an Politik und Gesellschaft, verantwortungsvoll mit den vorhandenen Ressourcen umzugehen und so die Lebensgrundlagen für kommende Generationen zu sichern.






