SPÖ Innsbruck unterstützt Studie zur Autobahn-Einhausung

Vizebürgermeisterin Elli Mayr betont, dass sich die SPÖ Innsbruck klar zu einer Einhausung bekenne. Ein solches Projekt könne laut ihr tausende Menschen langfristig vom Verkehrslärm entlasten, die westlichen Stadtteile besser verbinden und neue Lebens- sowie Erholungsräume schaffen.
„Gerade weil das Projekt für die Bevölkerung von großer Bedeutung ist, muss eine Umsetzung seriös, realistisch und vorausschauend vorbereitet werden“, erklärt Mayr.
SPÖ warnt vor schnellen Versprechen
Klubobmann Benjamin Plach unterstreicht ebenfalls die Bedeutung einer Einhausung, warnt aber vor einer einfachen politischen Umsetzung ohne ausreichende Vorbereitung.
„Unser Ziel ist klar: Wir wollen eine langfristige und spürbare Verbesserung für die Bewohner schaffen. Eine Einhausung ist dafür die beste Lösung“, sagt Plach. Gleichzeitig dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass ein Projekt dieser Größenordnung mit einem einfachen politischen Beschluss sofort umgesetzt werden könne.
Neben dem Lärmschutz gehe es bei der Einhausung im Westen Innsbrucks auch um eine städtebauliche Verbesserung sowie um mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität.
Finanzierung und Umsetzung als zentrale Fragen
Die SPÖ fordert, die notwendigen Grundlagen für eine Realisierung zu schaffen. Eine Finanzierung, Genehmigungen und die Zusammenarbeit mit allen zuständigen Stellen seien entscheidende Voraussetzungen.
„Große Versprechen sind schnell gemacht. Verantwortungsvolle Politik bedeutet, auch zu erklären, wie ein Projekt finanziert, genehmigt und gemeinsam mit allen zuständigen Stellen umgesetzt werden kann“, erklärt Mayr.
Die Einhausung der Inntalautobahn im Westen Innsbrucks wird seit Jahren von Anrainern gefordert. Die SPÖ sieht in einer gemeinsamen Studie nun einen wichtigen Schritt, um die Machbarkeit des Projekts genauer zu prüfen.






