von ih 30.06.2026 13:52 Uhr

Aufräumarbeiten nach Murenabgang laufen auf Hochtouren

Nach dem Murenabgang zwischen Meran und Hafling dauern die Aufräumungs- und Sicherungsarbeiten auch am Dienstag unvermindert an. Seit den frühen Morgenstunden sind zahlreiche Einsatzkräfte im betroffenen Gebiet im Einsatz, um Straßen, das Bachbett sowie angrenzende Wohngebiete von Schlamm, Geröll und Holz zu befreien und beschädigte Bereiche zu sichern.

Foto: FF Untermais / LPA

Rund um die Uhr unter Beobachtung

An den Arbeiten beteiligen sich die Freiwilligen Feuerwehren Freiberg, Obermais, Untermais, Labers, Gratsch und Meran gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Bozen. Unterstützt werden sie vom Amt für Wildbachverbauung, dem Landesstraßendienst sowie mehreren Erdbauunternehmen, die mit schwerem Gerät im Einsatz stehen.

Bereits während der Nacht wurden die Brücken im Gefahrenbereich zwischen 18 und 6 Uhr durchgehend überwacht. Auch die Anbruchstelle oberhalb der Haflinger Straße bleibt rund um die Uhr unter Beobachtung, um auf mögliche Veränderungen der Lage umgehend reagieren zu können. Seit 6:30 Uhr werden die umfangreichen Räumungsarbeiten an Wohnhäusern, Straßen und im Bachbett fortgesetzt.

  • Foto: FF Untermais / LPA

Landeshauptmann vor Ort

Bereits am Montagnachmittag verschaffte sich Arno Kompatscher (SVP) gemeinsam mit den Bürgermeistern von Meran und Hafling bei einem Lokalaugenschein ein Bild der Situation.

Der Landeshauptmann dankte den Einsatzkräften für ihren außergewöhnlichen Einsatz und betonte, dass der Schutz der Bevölkerung oberste Priorität habe. Nun gelte es, die Infrastruktur und das Bachbett möglichst rasch freizuräumen sowie die betroffenen Bereiche künftig widerstandsfähiger wiederherzustellen.

Die Einsatzorganisationen bedanken sich zudem bei allen Einsatzkräften, den Mitarbeitern der beteiligten Behörden sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die seit mehr als 24 Stunden mit großem Engagement an der Bewältigung des Naturereignisses arbeiten.

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