Rinder brechen aus und stürzen in steiles Gelände – alle Tiere verendet

Der Vorfall ereignete sich am Vormittag in Brandenberg. Der 38-jährige Besitzer wollte die Tiere mit einem Traktor samt Anhänger auf die Alm transportieren. Gegen 10.00 Uhr befanden sich die Rinder noch auf der gesicherten Weide seines landwirtschaftlichen Anwesens. Als die Stromzufuhr des elektrischen Weidezauns abgeschaltet wurde, ergriffen die Tiere angeblich panikartig und ohne ersichtlichen Grund die Flucht, durchbrachen den Zaun und entkamen.
Flucht über das Aschauerhörndl
Nach einer rund vierstündigen Suche mussten der Besitzer und seine Helfer feststellen, dass die gesamte Herde über das „Aschauerhörndl“ entkommen war. Zwei der Rinder wurden im Bereich eines Forstweges entdeckt, die übrigen neun Tiere stürzten in eine steile, felsdurchsetzte Rinne in Richtung Steinberger Ache ab und verendeten.
Bergung und hoher Schaden
Die Bergung der Kadaver wurde bereits in die Wege geleitet. Der entstandene Schaden wird auf einen unteren fünfstelligen Eurobetrag geschätzt.






