Alles unter einem Dach: Neues Gemeinschaftshaus öffnet seine Türen

Im neu erbauten Haus arbeiten Ärzte, Pflegekräfte und soziale Dienste eng zusammen. Eröffnet wurde die Struktur am heutigen Mittwoch, den 17. Juni von Gesundheitslandesrat Hubert Messner, Hochbaulandesrat Christian Bianchi, dem Leiferer Bürgermeister Giovanni Seppi sowie weiteren Vertretern des Sanitätsbetriebs und des Landes. Das Angebot richtet sich an rund 22.000 Menschen im Einzugsgebiet, vor allem in Leifers, Branzoll und Pfatten.
„Wir haben das neue Gemeinschaftshaus, das ein weiterentwickelter Sprengel ist, nach Anforderungen moderner Gesundheitsversorgung errichtet, damit darin Menschen ganzheitlich, nah und schnell richtig versorgt werden“, betonte Messner. Hochbaulandesrat Bianchi hob die gute Erreichbarkeit und die Nähe zum Seniorenwohnheim hervor und verwies darauf, dass das Gebäude in nur drei Jahren entstanden sei. Für Bürgermeister Seppi bedeutet das Haus einen echten Fortschritt: „Für Leifers, die viertgrößte Stadt in Südtirol, bedeutet das neue Gemeinschaftshaus einen Qualitätssprung.“ Schon seit Inbetriebnahme hätten die Bürger das Angebot gut angenommen.
Generaldirektor Christian Kofler bezeichnete das Haus als „Vorzeigemodell für wohnortnahe Versorgung“. Die Bevölkerung wurde zudem eingeladen, bei kleineren Beschwerden das Ambulatorium für kleine Dringlichkeiten zu nutzen, anstatt die Notaufnahme aufzusuchen.
Diese Dienste gibt es vor Ort
Das Angebot im Gemeinschaftshaus ist breit gefächert, so das LPA. Untergebracht sind unter anderem der Krankenpflege- und Hauskrankenpflegedienst, die Mütter- und Hebammenberatung, fachärztliche Ambulatorien, der EKG- und der Blutentnahmedienst, Geburtsvorbereitungskurse sowie die Dienste des Sozialsprengels und Verwaltungsdienste. Auch Vorsorgeangebote wie der Pap-Test sind vor Ort verfügbar. Im Ambulatorium für kleine Dringlichkeiten können sich Bürgerinnen und Bürger bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden behandeln lassen, zum Beispiel bei Grippesymptomen, Rücken- oder Gelenkschmerzen sowie leichten Verletzungen wie kleinen Schnittwunden oder Verbrennungen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Menschen mit chronischen Erkrankungen. Für sie gibt es eigene Betreuungspfade, etwa bei Diabetes, Herzschwäche, chronischen Atemwegserkrankungen und rheumatoider Arthritis.
Einige Räume werden in den kommenden Wochen noch fertiggestellt. Auch die neue Palliativstation im dritten Stock befindet sich noch im Bau. Das dreistöckige, nahezu energieautarke Gebäude soll ab Jahresende eine solche Station mit zwölf Betten beherbergen.






