Euregio erreicht im Schuljahr 2025/26 über 3.100 Jugendliche

Auch wenn das Schuljahr nicht überall zur selben Zeit endet, fällt die Bilanz erfreulich aus. In Welschtirol begannen die Ferien bereits vor einer Woche, in Südtirol starten sie am heutigen 16. Juni, im Land Tirol erst am 10. Juli. Über die verschiedenen Bildungsinitiativen nehmen immer mehr Schulen den Lernstoff „Euregio“ in ihr Standardprogramm auf und überwinden so Grenzen in den Köpfen.
Direkter Austausch besonders beliebt
Großen Anklang fand vor allem der persönliche Kontakt. In Welschtirol bot die Euregio über das Programm „Euregio trifft Schule“ 47 Begegnungen an. Rund 1.200 Schüler aus 72 Klassen beschäftigten sich dabei mit Themen wie Vielsprachigkeit, Geschichte, Geografie oder Autonomie. Weitere 1.260 Jugendliche aus 69 Schulklassen aus allen drei Landesteilen besuchten eine Schulführung im Euregio Infopoint Innsbruck. Dank der interaktiven Ausstellung unternahmen sie eine Zeitreise durch die Geschichte der Euregio.
Mehr als 600 Schülern, 118 aus Welschtirol, 177 aus Südtirol und 316 aus dem Land Tirol, ermöglichte zudem das Euregio-Verbindungsbüro in Brüssel Besuche bei den Institutionen der Europäischen Union.
Partnerschaften über Grenzen hinweg
Besonders intensiv gelebt wurde der Austausch in den 17 Euregio-Schulpartnerschaften mit 35 Schulen. Die Jugendlichen lernten einander über Grenzen hinweg kennen oder besuchten die Euregio-Büros, so etwa die Meraner Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie „Marie Curie“ mit 60 Jugendlichen in Bozen. Wie das LPA berichtet, zählten zu den Höhepunkten auch die Erneuerung des „Euregio-Rings der land- und hauswirtschaftlichen Schulen“ am 15. April in Rotholz sowie der Neustart der Initiative „Euregio macht Schule“. Diese wurde mit neuen Kriterien und einer neuen Website ausgestattet und soll über das Interreg-Projekt „Euregio goes school“ zu einer einheitlichen Plattform für alle Bildungsinitiativen ausgebaut werden.
Kunst verbindet
Dass auch Kunst Grenzen überwinden kann, zeigte die Initiative „Euregio-Kids“. Die Partnermuseen Mart (Trient und Rovereto), Museion (Bozen) und Ferdinandeum (Innsbruck) brachten zeitgenössische Kunst direkt in die Schulen. Allein am Abschlussfest im Mart nahmen 150 Jugendliche teil.






